Angelika Möller
Angelika Möller

Winterromantik

Schneebedeckt sind Wald und Wiesen,

unter einer feinen Glitzerwelt,

wie Diamanten funkelnd.

Der „Große Wagen“ über dem Horizont,

in filigraner Pracht.

Sterne leuchten am Himmel in frostiger Nacht.

Der Abendstern hell erstrahlt,

der Mond sich mit seinem Hofe prahlt.

In der Ferne läuten Glocken,

leise rieseln weiße Flocken, mehr und mehr.

Umhüllt ist alles von samtigem Weiß,

der Schnee knirscht, Wasser wurde zu Eis.

Still und stiller wird diese Nacht,

der Herr im Himmel nun über alles wacht.

Angela Cochell

 

FROSTGEFLÜSTER

Regentropfen, die an den Ästen harren,

werden zu bizarren Eiszapfen erstarren.

Glitzernde Kristalle wachsen an den Halmen,

Sonnenlicht bringt sie zum Strahlen.

Die Dächer sind mit Schnee bedeckt,

die Erde ist tief gefroren.

Der See liegt still und starr,

mit einer dünnen Schicht Eis überzogen.

Schilf am Ufer des Baches steht,

zeigt sich im Licht wie glänzende Schwerter.

Leiser Wind, der wie mit Flügeln schlägt,

das letzte noch „Grüne“ nun fort trägt.

Rosen wollten noch einmal blühen,

Knospen sollten in rot sich zeigen,

der Frost hat es zum Halten gebracht,

bittere Kälte kam über Nacht.

Angela Cochell

 

 

 

 

Das Glück

Träumend sitz ich manche Stunde,

Glück warum bist du so fern?

Wollt kein Hab und Gut erwerben,

auch großer Reichtum liegt mir fern.

Wollt doch nur in meinem Leben,

ach, wie schnell vergeht die Zeit,

wollt doch nur ein wenig,

Liebe, Glück – Zufriedenheit.

Tief im Innern eine Stimme,

leise hat sie angefragt.

Hast du nach diesen drei Dringen,

nicht ein halbes Leben einem Schatten nachgejagt?

Einst da wurdest du geboren,

was lieb dir war, an deiner Wiege stand,

ich, das Glück war dir so nahe,

doch ich war dir unbekannt.

Später kam die große Liebe,

die euer Leben fest verband,

wieder war ich dir zur Seite,

doch du hast mich nicht erkannt.

Euch wurde noch geboren,

in dieser Zeit, ein kleines Kind.

Er ist heute dein größtes Glück auf Erden,

freu dich drüber, weil das keine Träume sind.

Angela Cochell

 

 

 

 

Das Meer lebt...

Die Wellen des Meeres singen uns ein Lied.

Hörst du, erkennst du, wie eine Welle die andere überfliegt?

Ganz leise und sanft, spült das salzige Nass,

in dem fein gekörnten Sand,

an den noch hellen, trockenen Strand.

Immer wieder im gleichen Takt,

Tag für Tag, Jahr für Jahr,

spült das Wasser mit leichter Kraft,

bahnt sich Wege, immer weiter in den Sand.

Neue Leben entstehen und werden vom Meer gegeben.

Angespült von leichten Winden,

Seetang und Muscheln sich verwinden.

Spuren im Sande werden getränkt oder verweht.

Gottes Natur bringt es zum Gelingen –

DAS MEER LEBT !

Angela Cochell

 

 

 

 

Der alte Baum

 

Ein grünes Kleid der Baum im Sommer trägt,

leises Geflüster, der Wind die Blätter wiegt.

Die Sonnenstrahlen sich in der Krone verfangen,

als Lichtschatten tanzend, auf dem Boden gelangen.

Im Herbst der Baum verliert so langsam seine Pracht,

die Jahreszeit hat die Blätter bunt gemacht.

Der Wind bringt sie nun zum Rieseln,

verstreut liegt das Geblatt auf Boden und Wiesen.

Das Leben des Baumes wird im Winter zum Stillstand gebracht,

die Äste sind kahl und schwingen wie Schatten durch die Nacht.

Tief verwurzelt mit Mutter Erde,

steht er ganz starr in der Winterzeit,

bedeckt ist nur, das Geäst mit Schnee und Eis.

Wenn der Frühling den Winter hat vertrieben,

der Baum aus seinem Schlaf erwacht,

Knospen fangen an zu sprießen,

das Blattwerk die Blüten umfasst.

Im Sommer, wenn die Sonne hoch am Himmel steht,

das ist die Zeit,

wo der Baum wieder sein schönstes Blattkleid und Früchte trägt.

Angela Cochell

 

 

 

 

DIE ERSTE BEGEGNUNG

Weißt Du noch wie alles begann,
als wir uns das erste Mal trafen?
Ich weiß es noch ganz genau
wie es war, vor vielen Jahren.

Die Sonne schien mit voller Kraft,
keine Wolke am Himmel.
Ein Tag, wie für uns gemacht.

Doch je näher ich meinem Ziel „Dir“ kam,
umso größer fing mein Herz an zu schlagen.
Mein Puls pochte, mein Blut fing an zu rasen.

Es waren eigentlich nur noch Bruchteile von Sekunden,
bis ich „Dich“ das erste Mal sah.
Mir kam es vor wie eine Ewigkeit,
als wären es noch viele Stunden.

Ganz plötzlich standst Du da
und nahmst mich sofort in den Arm.
Ich fühlte mich sogleich bei Dir geborgen,
nicht nur für heute, morgen oder übermorgen !
Nein, für den Rest unseres gemeinsamen Lebens.

Angela Cochell
 

 

 

ERKENNE DICH SELBST

Du bist wie eine dunkle Wolke die am Himmel zieht.

Dein weniges Lächeln, wird von Hass,

Wut und Unzufriedenheit besiegt.

Eigentlich solltest Du doch mit Dir zufrieden sein,

Dein Leben leben und Dich auf jeden Tag freu`n.

Anstatt Dich dankbar dafür zu zeigen,

tanzt Hass, Wut und Unzufriedenheit bei Dir im Reigen.

Nicht einmal mit Deiner Familie lebst Du in Frieden,

Du willst über alles und jeden herrschen,

alles vernichten und alles besiegen.

Auch Deine Freunde haben sich von Dir abgewandt,

alles um Dich herum, hast Du in die Hölle verbannt.

Niemanden schenkst Du ein liebes Wort,

nur Du alleine zählst, hier an diesem Ort.

Kummer, Sorgen und Ängste sind Dir fern geblieben.

Aber dennoch scheinst Du mit Dir und der Welt nicht zufrieden.

Stelle Dir viele Fragen, warum Du so bist.

Nimm einfach Dein Leben, dann weißt Du,

warum da keine Antwort ist.

Erkenne Dich selbst in Deinem Licht,

vergiss die Liebe und den Frieden nicht.

Angela Cochell

 

 

 

FROSTGEFLÜSTER

Regentropfen, die an den Ästen harren,

werden zu bizarren Eiszapfen erstarren.

Glitzernde Kristalle wachsen an den Halmen,

Sonnenlicht bringt sie zum Strahlen.

Die Dächer sind mit Schnee bedeckt,

die Erde ist tief gefroren.

Der See liegt still und starr,

mit einer dünnen Schicht Eis überzogen.

Schilf am Ufer des Baches steht,

zeigt sich im Licht wie glänzende Schwerter.

Leiser Wind, der wie mit Flügeln schlägt,

das letzte noch „Grüne“ nun fort trägt.

Rosen wollten noch einmal blühen,

Knospen sollten in rot sich zeigen,

der Frost hat es zum Halten gebracht,

bittere Kälte kam über Nacht.

Angela Cochell

 

 

 

Lebensinhalt

Denkt man an das Glück,

führt das zum Träumen.

Man möchte im Leben nichts versäumen.

Vom Glück sich jeder was anderes vorgestellt,

Karriere, Reichtum, friedliche Welt.

Wer gesund ist, nehme das dankbar hin,

Glück in der Liebe, der höchste Gewinn.

Auch an die Mitmenschen sollst Du denken,

nicht nur nehmen, auch Liebe schenken.

Ein jeder von uns möchte glücklich sein,

man kann es lernen, es kommt nicht von allein.

Es kann nicht nur Glückseligkeit geben,

auch die Tiefen musst Du erleben.

Dann darf Dich nicht verlassen der Mut,

Hoffnung und Glauben sind immer gut.

Einmal kommt es bestimmt zu Dir zurück,

erwart nicht zuviel, aber glaub an Dein Glück.

Angela Cochell

 

 

 

Quelle des Lebens

Ich denk an Dich die ganze Zeit.

Sitze hier verträumt,

schon fast eine Ewigkeit.

Das erste, welches mir kam in den Sinn,

in unserer Beziehung ist sehr viel Liebe drin.

Du bist für mich wie ein Stern am Firmament.

Du bist genau der,

der sofort meine Schwächen erkennt.

Wenn ich mal traurig bin,

gibst Du mir viel Kraft,

mein Innerstes erfreut sich

und schon hast Du mich wieder zum Lächeln gebracht.

Wenn ich mal krank bin,

dann nimmst Du meine Hand.

Du flüsterst mir ins Ohr und sprichst mir viel Liebes zu.

Obwohl es mir manchmal sehr schwer fällt,

Deinen Worten zu lauschen.

Bin ich nach kurzer Zeit wieder genesen,

wie von Zauberhand.

Du bist für mich die Quelle des Lebens.

Angela Cochell

 

 

 

Unser Leben

Schon bei Deiner Geburt wird bestimmt,

welchen Lauf Dein Lebensschicksal nimmt.

Natürlich kannst Du im Leben frei entscheiden,

doch es gibt Wege, die solltest Du lieber meiden.

Dein Ziel solltest Du Dir immer vor Augen halten,

denn nur so kannst Du Deinen Lebenssinn gestalten.

Denke niemals, Du bist allein auf Erden,

auch all die anderen Menschen auf dieser Welt,

auch für sie ist das Schicksal vorbestellt.

Handel daher niemals gegen Dein Gefühl,

sonst könnte es passieren, das Du verlierst Dein Ziel.

Denn der Ursprung unseres Lebens,

ist von höherer Macht gegeben.

Wir sind ein Teil purer Energie, verstehe erst Dich,

dann verstehst Du auch sie.

Wenn Du dann alt und greise bist,

wirst Du erst wirklich verstehen,

das alles im Leben seinen Sinn gehabt hat

und kannst in Ruhe und Frieden

an den Anfang des Lebens zurück gehen.

Angela Cochell